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Mai 2013

Mr Mulli schreibt:

"Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, mich bei all denen zu bedanken, die für die Reparaturen der Infrastruktur in Ndalani und Yatta gespendet haben.....Wir zweifeln nicht daran, dass unser Gott großzügig, freundlich und barmherzig war und ist..... Mein herzlicher Dank geht auch an alle, die mir in E-mails Mut und Trost zugesprochen haben. Ich fühle mich dadurch bestärkt und ermutigt, meine Verantwortung und Vision, die mir vor vielen Jahren von Gott gegeben wurde, weiterzuführen.

Ich wünsche Euch Gottes Segen...

 

Dr. Ev. C.M. Mulli

Gründer & Geschäftsführer" (der MCF)

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INFOS

April 2013:


Durch die heftigen Regenfälle während der Regenzeit sind die Dämme in Yatta gebrochen.

Mr Mulli schreibt:

 Die sintflutartigen Regenfälle, die sich momentan über dem Land ergießen, haben große Schäden und chaotische Zustände verursacht. Es gab Hunderte Todesopfer, und Tausende von Menschen mussten ihr Zuhause verlassen. In einigen Landesteilen wurden sogar die Schulen geschlossen, da die Klassenzimmer überflutet oder weggeschwemmt wurden, als Flüsse über die Ufer traten. Straßen sind zerstört, und die Telekommunikation ist teilweise zusammengebrochen. Einige Landesteile sind sogar komplett unzugänglich geworden, da stabile Brücken und asphaltierte Straßen weggeschwemmt wurden.

…der Regen(hat) auch auf unserer Landwirtschaft in Yatta und Ndalani verheerende Schäden verursacht (hat). Kurz nach Mitternacht bekam ich einen Anruf mit der schrecklichen Nachricht, dass einer unserer Dämme gebrochen sei und einige Teile der Farm überflutet würden. Einige Nachbarn aus dem Dorf Kosice wurden von Schlammlawinen begraben und kamen dabei ums Leben. Trotz der Verwüstungen sind wir dankbar, dass alle unsere Mitarbeiter und Kinder in unseren Heimen wohlauf sind.

… Gestern konnte ich eine Schätzung des Schadens vornehmen, den die heftigen Regenfälle verursacht haben. Ich bin sehr traurig, euch mitteilen zu müssen, dass (nun) zwei unserer Dämme mit einer Kapazität von 200 Millionen Litern(200 000 m3) gebrochen sind und das Wasser ausgelaufen ist. Außerdem wurden Tausende von Fischen aus unserer Zucht weggeschwemmt. Da der Regen immer noch anhält, können wir momentan keine Reparaturarbeiten vornehmen.

Der Regen hat auch unsere Farmen in Ndalani und Yatta überflutet, so dass unsere grünen Bohnen, unser Kohl sowie andere Gemüsesorten angefangen haben, zu verfaulen und wir keine Ernte haben werden – weder für den lokalen Markt noch für den Export. Die gesamte Ernte der nächsten Wochen ist zerstört. Momentan können wir das Land auch nicht bearbeiten, da wir warten müssen, bis der Regen aufhört.

Die verheerende Konsequenz daraus ist, dass wir die Arbeiterinnen, für die unsere Farm die einzige Einkommensquelle darstellt, vorübergehend entlassen mussten, da es keine Arbeit auf der Farm gibt. Es bricht mir das Herz, Hunderten von Menschen, die für uns arbeiten und von unserer Landwirtschaft profitieren und abhängig sind, entlassen zu müssen.

Bei der Lösung dieser Probleme ist auch die Finanzierung  eine große Herausforderung. Für die Reparaturen der Dämme werden wir nach ersten Schätzungen etwa 200.000 € benötigen, für die Reparaturen der Gewächshäuser werden Kosten in Höhe von etwa 70.000 € entstehen.

Bitte betet mit uns für Kenia, vor allem für die Menschen, die ihre Familienmitglieder verloren haben beziehungsweise ihr Zuhause verlassen mussten. Sie machen gerade eine schwere Zeit durch. Wir möchten euch auch darum bitten, dass ihr für uns um Weisheit betet, gute Entscheidungen bei der Planung der Aktionen in den nächsten Wochen zu treffen, so dass wir unsere Kinder und Nachbarn mit Nahrung versorgen und neues Einkommen schaffen können.

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August 2012:   

Vor wenigen Tagen erreichte uns die traurige Nachricht, dass das neu eingerichtete Büro in Yatta völlig zerstört und ausgeraubt wurde. Eine Bande von jungen Männern überfiel das Wachpersonal und richtete einen ungeheuren Schaden an. Die Wachleute entgingen knapp dem Tod.

Die Untat ereignete sich, als Mr. Mulli sich gerade in Kanada aufhielt und um die Fortsetzung seiner Biographie "hope for the hopeless" vorzustellen.

Ebenfalls in dieser Zeit ereignete sich ein Unfall mit dem großen Lastwagen der MCF, bei dem 3 Menschen schwer verletzt wurden. 

Eine weiteres tragisches Schicksal ereilte eine Mitarbeiterfamilie der MCF. Ein langjähriger Mitarbeiter der MCF starb und hinterließ Frau und 4 Kinder.  

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/p